Kunstkoperative ARTLOCH Prod./Patrick Fauck

Kunstkoperative ARTLOCH Prod./Patrick Fauck
Janusbild, 2002. Durch CLICKEN auf das Bild, zur FACEBOOKSEITE wechseln!

Montag, 29. Juni 2020

Ar(T)kaden Bocholt NEUSTART!!!



das Janusbild (5) aus dem Jahr 2002, hängt frei im Raum, da es von beiden Seiten zu betrachten ist. Janus ist der Griechische Gott für den Anfang und das Ende. So steht da Bild für meine Zeit der Transformation vom Maler zum Plastiker.



Totem, 2004 (6)


(5)


Die Metamorphose des Malers, 2002 (7)





(5) und (7)


  

(5) und (7)



(7)



 (1), (4) und (2)



Plan B, 2002 (3)


Grün, 2003 (2)


Rot ist Ekelig, 2002 (1) und Des Menschen nackte Haut 2002, (4)(nach einer Erzählung von James Baldwin)





Preisliste Ausstellung AR(T)KADEN Bocholt

Frank Terwey



1 Rot ist ekelig, Mischtechnik, 2003              400,- €


2 Grün, Mischtechnik, 2003                          400,- €


3 Plan B, Mischtechnik, 2002                        400,- €


4 Des Menschen nackte Haut,

       Mischtechnik, 2002                                    400,- €


5 Janusbild, Mischtechnik, 2002                   400,- €


6 Totem, Mischtechnik, 2004                         200,- €


7 Die Metamorphose des Malers,

      Mischtechnik, 2002                                    300,- €


Raphaela Kula, letztes Jahr in Borken, Jetzt in Münster

Eine schöne Erinnerung wird wach



An das letzte gARTenstipendium

Sonntag, 14. Juni 2020

KUNST er-Fahren, Drive-through-Ausstellung, Parkhaus Borken

Bei dieser drive-through-Ausstellung handelt es sich um eine Ausstellung die eigentlich keiner machen wollte und niemand noch einmal machen möchte.
Aber es ging darum zu zeigen, ja wir sind noch da.
Dem Anlass entsprechend habe ich eine Arbeit erdacht die den Betrachter auf Abstand halten sollte.
Obwohl es eine Menge Details zu sehen und zu erfragen gab, hieß die Devise:

Im großen Bogen umfahren,
nicht anhalten,
nicht nachfragen,
nicht gucken.

"Büro für delegierten Kunstgenuß"
hieß die von mir erdachte Arbeit, die aus mehreren, einzelnen, für sich alleine konzipierten Arbeiten bestand.

Durch aufgestellte Schilder, auf dem Boden liegende "Lochabdeckungen", aufgesprühte und leuchtende Signale versuchte ich die Besucher von meinem Ausstellungsplatz fernzuhalten.
Das Büro für Delegierten Kunstgenuss bietet den Rundum-Service für den (Nicht)Kunstinteressierten.
Alles aus einer Hand, Die Kunst, die Betrachtung,
die Deutung, die Kritik und das evtl. Unverständnis. Lob, Häme und Spot. Alles liefert der Künstler selber.
Man konnte lediglich zur Dokumentation ein oder zwei Plakate mitnehmen als Alibi.

Kunst all inclusive

Siehe:




















Freitag, 1. Mai 2020

INTERPASSIVE KUNSTAUSSTELLUNG

"Deligierter Kunstgenuss"



                                                                                     Defizitäre Variante                            Normale Variante




Interaktive Kunst wurde ein großes Phänomen aufgrund der Einführung von Computer-basierter Interaktivität in den 1990er Jahren.
In Zeiten der Digitalisierung und des Social Distancing, war meine Idee eine Gegenposition zu dem zu schaffen.
Im Zuge meiner neu organisierten "Dienstleistungskunst" und der ständigen Arbeit an defizitären und parasitären Positionen erdachte ich das Konzept der

Interpassiven Kunstausstellung.

Der Betrachter kann und darf nicht am Kunstgenuss/erleben teilnehmen.
Der Künstler bietet quasie ein "all inclusive" Paket an.
Dieses beinhaltet die Erstellung der Arbeiten, Aufbau der Ausstellung, die Betrachtung, die Bewertung und den Genuss (oder eben nicht).

Der Rezipient hat weiter nichts zu tun als zu behaupten er hätte die Ausstellung gesehen. als Alibi kann er eines der Plakate mitnehmen. Der Kunstgenuss als aktive Teilhabe, weicht hier einer anderen Form der Dekoration.

Zur Auswahl stehen zwei Varianten:

eine Defizitäre, mit eingebautem Schreibfehler, oder eine Normale.
Manchmal sind Fehl/Falschdrucke/Prägungen mehr wert als
die "Richtigen"(Normalen)

Beide Varianten enthalten noch eine rechtschreibtechnische "Neuordnung"
Es handelt sich zwar um delegierten Kunstgenuss, dem Anlass entsprechend habe ich daraus aber "deligiert" gemacht,
 
deli - für Delikatesse und

gier - für die Gier.

Denn nicht anderes ist der Kunstgenuss, die Gier nach Delikatessen.
Beides sollte dem Rezipienten genommen werden, um beim Künstler zu bleiben.








Sonntag, 26. April 2020

EINGELOCHT

Seit dem 16. März liegt der komplette Kulturbetrieb, wegen der Corona Krise am Boden. Keine Austellungsmöglichkeiten mit körperlicher Öffentlichkeit, geschlossene Galerien, Museen, keine Messen, einfach keine herkömmlichen Austellungsmöglichkeiten.
Auf der Suche nach Alternativen wird jeder auf seine Art fündig.
Nachdem ich am.1. April schon zu einer partizipativen Sofaperformance aufgerufen habe:

https://frank-terwey.blogspot.com/2020/03/partizipative-sofaperformance.html

und am 19. April eine aus Papier gesponnene Kugel "ausgewildert" habe:

https://frank-terwey.blogspot.com/2020/04/das-aussetzen-einer-kugel.html

habe ich gestern symbolisch 3 kleine (40x30) Leinwände in einem Loch in unserem Garten vergraben und lasse Gras darüber wachsen.

Diese Aktion ist eine Wiederholung einer Arbeit die ich schonmal in 2004  gemacht habe.


Wahrscheinlich wird das von mir ausgelobte gARTenstipendium auch nicht stattfinden.

https://frank-terwey.blogspot.com/2020/02/3-internationales-33-stunden.html

Zum angedachte Zeitpunkt werde ich die Leinwände wieder ausgraben und bei nächst möglicher Gelegenheit ausstellen.








Nach ca. einem Monat

Sonntag, 19. April 2020

Das Aussetzen einer Kugel

Ihr erinnert Euch vielleicht noch an diese Aktion?

https://frank-terwey.blogspot.com/2018/12/ich-gebe-mir-die-kugel.html

Heute habe ich die Kugel ausgesetzt. Sie wird von jetzt an bei uns im Garten auf einer Parkbank ihr Dasein fristen. 
Wind und Wetter ausgesetzt muss Sie jetzt allem trotzen was da so kreucht und fleucht.



Ich werde den Vorgang dann regelmäßig dokumentieren und hier veröffentlichen.

Samstag, 11. April 2020

Interview in der BORKENER ZEITUNG vom 07. April 2020, KULTUR in der Corona-Zeit

MENSCHEN VERMISSEN KUNST 

Interview in der BORKENER ZEITUNG vom 07. April 2020, 
Frank Terwey über KULTUR in der Corona-Zeit 




BORKEN. 

Wegen der Corona-Pandemie werden reihenweise Kultur-Veranstaltungen abgesagt. Leidtragende sind in erster Linie die Künstler, aber auch das Publikum, das ohne Live-Veranstaltungen auskommen muss. Ist die Kultur damit in der Krise? Darüber sprach BZ-Redakteur Markus Schönherr mit Frank Terwey. Der Gemener macht seit vielen Jahren selbst Kunst-Projekte und vergibt jährlich ein Stipendium an einen Performance-Künstler. Zuletzt rief Terwey online zu einer Sofa-Performance auf, bei der die Teilnehmer Löcher in die Luft starren sollten.

 
BZ: Was hatte es mit der Sofa-Performance auf sich, zu der du am 1. April aufgerufen hast?


Frank Terwey: Der Kulturbetrieb steht quasi still. Künstler können nicht ausstellen. Leute, die an Kultur interessiert sind, können keine Konzerte, kein Kino, kein Theater und keine Ausstellungen besuchen. Viele sind überfordert damit, jetzt alleine zu Hause zu sein. Ich hab mir gedacht, da kann man auch auf dem Sofa sitzen und Löcher in die Luft starren. Da weiß man wenigstens für fünf Minuten, wozu man zu Hause sitzt. Das hat auch einen humoristischen Charakter, deshalb hab ich es absichtlich am 1. April gemacht.

 

BZ: Bekommt Kunst in Zeiten der Corona-Pandemie eine neue Bedeutung?


Terwey: Das ist schwer zu sagen. Ich finde gut, dass jetzt darüber gesprochen wird. Kunst wird vermisst. Kultur bedeutet Identität. Und mit der Identität bestimmen wir unsere Werte. Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? Worauf beziehen wir uns? Das hat alles mit Kultur zu tun. Im Moment wird man reduziert auf das, was man braucht, und wenn man dann noch über Kunst und Kultur spricht, ist das positiv.

 

BZ: Aber ist Kunst und Kultur nicht auch das erste, auf das in Krisenzeiten verzichtet wird?


Terwey: Das ist meistens so, wenn es um die Kosten geht. Aber trotzdem vermissen es die Leute.

 

BZ: Also ist die Kultur durch Corona nicht zwangsläufig in einer Krise?


Terwey: Kunst und Kultur befinden sich grundsätzlich in einer Krise. Corona bietet eher die Chance, dass die Menschen merken: Da ist etwas, von dem ich gar nicht gedacht hätte, dass ich es vermisse. Das Gesundheitswesen und die Kultur sind oft die Bereiche, in denen als erstes Geld gestrichen wird. Jetzt bekommt man einen anderen Blick darauf und sagt vielleicht: Darum muss ich mich weiter kümmern, auch wenn Corona mal kein Thema mehr ist. Das ist zumindest mein Wunsch.

 

BZ: Kann es Menschen durch die Krise helfen, selbst Kunst zu machen?


Terwey: Das höre ich im Moment häufig. Jetzt muss man zu Hause bleiben und hat Zeit, Dinge zu Ende zu machen.

 

BZ: Hat sich in deiner Kunst etwas durch Corona verändert?


Terwey: Ich habe neben der Kunst meinen Butter- und Brot-Beruf, so dass sich für mich nicht viel verändert hat. Aber im Ausstellungsbetrieb verschiebt sich einiges. Das merke ich schon. Perspektivisch muss man runterfahren. Im Moment wird alles auf Septemper und Oktober verschoben. Man weiß aber nicht, ob das, was ausfällt, wirklich nachgeholt wird.

 

BZ: Bietet die aktuelle Lage auch die Chance, dass Künstler andere Wege gehen, zum Beispiel online?


Terwey: Auf jeden Fall. Bei der Musik ist es ja schon so, dass Konzerte gestreamt werden. Mit meiner Sofa-Performance bin ich auch einen neuen Weg gegangen. Der Künstler Roland Stratmann macht gerade ein Postkarten-Projekt mit dem Titel „Phantom“. Jeder kann ihm anonym Postkarten zuschicken, aus denen er ein Kunstwerk macht. Das ist eine Re-Digitalisierung. Alles, was man sonst bei Facebook erzählt, kann man ihm schreiben.


| Ein ausführlicher Bericht über das Projekt des aus Weseke stammenden Künstlers Roland Stratmann folgt in der morgigen Ausgabe.



Samstag, 28. März 2020

Partizipative Sofaperformance




In Zeiten in denen wir weder Ausstellungen ausrichten noch besuchen dürfen braucht es andere Wege um Kunst zu machen, zu präsentieren und zu genießen.
Mit meiner/unserer partizipativen Sofaperformance ist das möglich.
Ich fordere hiermit jeden dazu auf sich irgendwann am 1. April auf sein Sofa zu setzen und 5 Minuten lang Löcher in die Luft zu starren.
Wer möchte kann mir seine Erfahrungen/Bilder oder sonstwas zukommen lassen über artloch_prod@aol.com.


Danke für Euer Interesse und die Teilnahme. 


LG frankterwey

Freitag, 28. Februar 2020

3. Internationales 33 Stunden gARTenstipendium Borken 2020 AUSSCHREIBUNG

3. Internationales 33 Stunden gARTenstipendium Borken 2020



Die Kunstproduktions- und Verwertungsgesellschaft ARTLOCH Prod. lädt ein zum

3. Internationalen 33 Stunden gARTenstipendium 2020, nach Borken(Westfalen).

Gesucht werden Künstler(w/m/d), die einen Garten künstlerisch benutzen, gestalten, umwandeln, beleben, bewohnen oder, oder, oder...
Es gibt weder eine Altersbegrenzung, noch eine örtliche oder eine disziplinäre Begrenzung, erlaubt ist zuerst einmal ALLES. Eingeladen fühlen sollen sich alle Künstler(w/m/d) die sich zutrauen in 33 Stunden einen Garten künstlerisch zu bespielen.

Aus den Bewerbungen wird ein Künstler(w/m/d) für 33 Stunden nach Borken eingeladen. Bewerbungsschluß ist der 12.07.2020.
Der Künstler(w/m/d) wird durch eine Jury bis zum 25.07.2020 festgelegt, die neben der künstlerischen Qualität auch die Umsetzbarkeit und Gartenkompartibilität berücksichtigt.

Aussagekräftige Fotos findet man auf unserem Blog,
https://frank-terwey.blogspot.com/ , in der passenden Rubrik oder einfach unter der unten angegebenen Adresse anfordern.
Beginn des Stipendium ist am Samstag, den 29.08.2020 um 9 Uhr und endet am Sonntag, den 30.08.2020 um 18 Uhr.

Bis spätestens Sonntag Mittag 13 Uhr, sollte die Arbeit für eine Abschlusspräsentation fertig sein.

Es herrscht Residenzpflicht, der Künstler(w/m/d) sollte im Idealfall, bereit sein auf dem Gelände zu übernachten, im Zelt, in der Gartenhütte, Gästezimmer oder unter freiem Himmel, oder sonst wie, Platz für einen Wohnwagen oder Wohnmobil kann geschaffen werden! Die Verpflegung und eine rundum Betreuung erfolgt durch den Veranstalter!
Der Künstler(w/m/d) erhält eine pauschale
Aufwandsentschädigung von 400,00€.

Alle während des Aufenthaltes entstandenen Arbeiten verbleiben im Besitz des Künstlers(w/m/d).

Alle weiteren anfallenden Kosten, wie
Anfahrt, Materialkosten, Versicherung etc., sind vom Stipendiaten selbst zu tragen

Eine formlose, aussagekräftige Bewerbung mit Projektbeschreibung, Vita/Ausstellungsverzeichnis, Bildmaterial von früheren, fertigen Arbeiten und Hinweisen auf Veröffentlichungen und Web-Seiten/Social-media bitte schriftlich oder auf dem elektronischen Weg, an:

ARTLOCH Prod.
Frank Terwey
Wagnerstrasse 14
46325 Borken

DEUTSCHLAND

artloch_prod@aol.com



Weitere Infos unter:



Wir bedanken uns beim Kulturbüro
der Stadt Borken für
ihr Sponsoring.