Kunstkoperative ARTLOCH Prod./Patrick Fauck

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Mittwoch, 7. August 2019

Bekanntgabe des Gewinner Beitrages für das 2. Internationale gARTenstipendium 2019




Eingeladen wird:

Raphaela Kula aus Bielefeld mit ihrer Arbeit:

vom verschwinden/disappearing
performance/intervention/objekt




 (vom verschwinden, Schloss Benkhausen 2017)




Material: Organisches, Astruten, Hanfseil, die Künstlerin und das beiläufige Publikum

Themen: Zeit, Konzentration, Perspektive, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Respekt, Natur (Regen,Wind, Sonne, Hitze, Kälte), Schutz, Angst, Einsamkeit, Nähe, Leistung, Kunst….


Die Künstlerin verschwindet. Nicht im übertragenem Sinn sondern wortwörtlich, hier vor unseren
Augen. Erwarten wir nicht eher Präsenz, gerade zur Ausstellungseröffnung? Die Künstlerin wird
sich einweben, einen Kokon aus biegsamen Ästen und Hanfband um sich herum entstehen lassen -
bis sie nicht mehr sichtbar ist. Dieses Verschwinden ist irritierend, wirft Fragen auf, macht
nachdenklich. Und genau das ist das Geheimnis dieser Kunstaktion: sie ist nicht willkürlich sondern
sie hat vier Komponenten , die unterschiedlich gewichtet sein können: Zeit, Ort, die Person des
Künstlers/der Künstlerin sowie die Interaktion mit dem Publikum. Dies wird eingelöst:
Das Einweben ist ein langsamer Prozesse, an diesem Wochenende wird die Kunstaktion 33 Stunden dauern, der Ort wird am Samstagmorgen unmittelbar gewählt. Das
Verschwinden bezieht sich nicht auf irgendwas sondern auf die Person der Künstlerin selbst. Das Publikum ist am Prozess beteiligt, indem es wahrnimmt und auch Fragen stellen kann, Gespräche,
ein Austausch entsteht. Was bleibt? Ein vergängliches Flechtwerk, das sich nach und nach durch
äußere Einflüsse auflösen wird, verschwindet. 


 copyright: Raphaela Kula

 
Die Performance ist zu sehen am Samstag den 31.08.2019 von 14 bis 17 Uhr und dann von 20 bis 22 Uhr.
Am Sonntag von 13 bis 18 Uhr.
Das ganze findet statt im Garten der Familie Terwey, in der Wagnerstrasse 14 in 46325 Borken/Gemen



Samstag, 27. April 2019

Der Versuch einer „freudigen Übernahme“ des AfD Kreisverband Borken

Nachdem ich im letzten Jahr mit meiner Kontaktaufnahme zur Kooperation und Erneuerung (freundliche Übernahme) des AfD KV Borken, kläglich gescheitert bin, starte ich jetzt einen neuen Versuch.
Wie, Warum, Weshalb erfahrt ihr hier:

Der Versuch einer "freudigen Übernahme" des AfD KV Borken 

Samstag, 16. März 2019

Dienstleistungskunst



In den neunziger Jahren des 20ten Jh. finden wir die Ausformulierung von Ideen und Ansätzen von Dada und im Besonderen Fluxus.
Die Wurzeln des Kunst-Entertainments liegen im Anspruch der späten 60ger und der 70ger Jahre ( Beuys und Fluxus) Kunst als soziologische Realität, jenseits und gegen bürgerlicher Auffassungen. Die Bedeutungswirksamkeit der Kunst wurde gesehen in einer bewußt wahrgenommen und gestalteten Alltagspraxis als neue soziale Realität der Masssenkultur. Motto : "Kunst leben" " Wer nicht denken will fliegt ( sich selbst) raus" Beuys
Als sog > Dienstleistungskunst< wurde die Idee der >Sozialen Plastik< ganz selbstverständlich genutzt und in einer erfrischenden Nichtbezogenheit auf J. Beuys vorgestellt. So wurden zB. bei der > Skulptur, Projekte in >Münster < ( parallel zur Dokumenta 10 ) folgende Projekte als Interventionen in den öffentlichen Raum angeboten:
  • Wikstrom und Brag konstruierten ein Fahrrad das rückwärts fuhr,
  • tretbootartige Schwimminseln .
  • utaka Sone feierte jeden Tag Geburtstag mit Münsteranern.
  • Dan Graham baute ein " Fun House für Münster ".
  • Tobisas Rehberger richtete eine Dachbar mit "Nachttischlampe " ein
  • Marie -Ange Guilleminot bot den Besuchern Fußmassagen an.
In der Ausdehnung der Kunst in die Öffentlichkeit hinein realisiereten sich die Künste als Event /Unterhaltungsprogramm.

Mit der >EXPO2000 < in Hannover war das Handlungsfeld öffentlicher Raum dannn völlig in der Unterhaltunsindustrie angekommen. Paul McCarthy steuerte einen aufblasbaren Pinocchio bei, der käufliche > nose bars < aus Schokolade ausschied.

Im allgemeinen funktionierten die situationsbezogenen Interventionen freundlicher Sozialarbeiter, Köche, Möbeldesigner, Gärtner, Bar- und Clubbetreiber in einem behüteten Umfeld der Kunstvereine und Bienanlen. Diese Dienstleitungskunst verstand sich als >Subversionsstrategien< mit das ganz normale Leben nachahmenden Aktionen. Maria Eichhorn wagte sich konsequent in Zonen demokratischer Gestalungsprozesse oder etwa Christoph Schäfer mit seinem Projekt " Park Fiction" Endstation fast aller Dienstleistungskunst war eine basisdemokratisch funktioniernde Gesellschaft.

Zum Ende der zehner Jahre des 21sten Jahrhunderts entwickelte der Borkener Künstler Frank Terwey den
METAPSYCHEDELISCHENWESTMÜNSTERLANDDADA
Im Fahrwasser dieser Bewegung etablierte sich eine weitere Richtung im Werk Terweys, die -Dienstleistungskunst!
Angelehnt an die oben erwähnten Vorbilder, entwickelte Terwey seine eigene Form der Dienstleistungskunst, eine einfache teils parasitäre aber meist in die Kunst investierende Tätigkeit mit Verlusterzielungsabsicht.
Terwey stellt dabei seine Dienste einer Person oder Organisation zur Verfügung und schafft dadurch sein Kunstwerk.

Beispiele seines Schaffens sind hier:

Der Kunst Diskurs

Kunstkooperative ARTLOCH Prod./ Patrick Fauck auf der 32. Deutsch-Niederländischen Grafikbörse 2019

Internationales 33 Stunden gARTenstipendium



"Ich bin nicht gegen die AfD, die AfD ist gegen mich!" 

https://artlochprod.art/2018/07/25/erster-blogbeitrag/ 



oder, die Gründung der Kunstpartei, Das P-ART-Ei:

In einem Gespräch mit unserer Redaktion, bestätigte Terwey, in dieser Richtung weiter machen zu wollen.
Wir sind sehr gepannt!“

Quelle: ARTifiziell 03/2019

Weitere Informationen finden sie hier:



Sonntag, 3. März 2019

2. Internationales 33 Stunden gARTenstipendium Borken 2019

Die Gewinnerarbeit vom letzten Jahr, Elisa Manig aus Dresden/Hamburg


Hier geht es zur Facebookseite mit vielen Fotos!

Die Kunstproduktions- und Verwertungsgesellschaft ARTLOCH Prod. lädt ein zum

2. gARTenstipendium 2019, nach Borken(Westfalen).

Gesucht werden Künstler(w/m/d), die einen Garten künstlerisch benutzen, gestalten, umwandeln, beleben, bewohnen oder, oder, oder...
Es gibt weder eine Altersbegrenzung , noch eine örtliche oder eine disziplinäre Begrenzung , erlaubt ist zuerst einmal ALLES. Eingeladen fühlen sollen sich alle Künstler(w/m/d) die sich zutrauen in 33 Stunden einen Garten künstlerisch zu bespielen.

Aus den Bewerbungen wird ein Künstler(w/m/d) für 33 Stunden nach Borken eingeladen. Bewerbungsschluß ist der 07.07.2019.
Der Künstler(w/m/d) wird durch eine Jury bis zum 27.07.2019 festgelegt, die neben der künstlerischen Qualität auch die Umsetzbarkeit und Gartenkompartibilität berücksichtigt.

Aussagekräftige Fotos findet Ihr unter:https://frank-terwey.blogspot.com/2018/10/1-internationales-33-stunden.html, oder einfach unter der unten angegebener Adresse anfordern.
Beginn des Stipendium ist am Samstag, den 31.08.2019 um 9 Uhr und endet am Sonntag, den 01.09.2019 um 18 Uhr.

Bis Sonntag Mittag 13 Uhr, sollte die Arbeit für eine Abschlusspräsentation fertig sein.

Es herrscht Residenzpflicht, der Künstler(w/m/d) sollte im Idealfall, bereit sein auf dem Gelände zu übernachten, im Zelt, in der Gartenhütte, Gästezimmer oder unter freiem Himmel, oder sonst wie, Platz für einen Wohnwagen oder Wohnmobil kann geschaffen werden! Die Verpflegung und eine rundum Betreuung erfolgt durch den Veranstalter!
Der Künstler(w/m/d) erhält eine pauschale
Aufwandsentschädigung von 429,50€.

Alle während des Aufenthaltes entstandenen Arbeiten verbleiben im Besitz des Künstlers(w/m/d).

Alle weiteren anfallenden Kosten, wie
Anfahrt, Materialkosten, Versicherung etc., sind vom Stipendiaten selbst zu tragen

Eine formlose, aussagekräftige Bewerbung mit Projektbeschreibung, Vita/Ausstellungsverzeichnis, Bildmaterial von früheren, fertigen Arbeiten und Hinweisen auf Veröffentlichungen und Web-Seiten/Social-media bitte schriftlich oder auf dem elektronischen Weg, an:

ARTLOCH Prod.
Frank Terwey
Wagnerstrasse 14
46325 Borken

DEUTSCHLAND

artloch_prod@aol.com



Weitere Infos unter:





Wir bedanken uns beim Kulturbüro
der Stadt Borken für
ihr Sponsoring.